Unser Schulprofil

Stufe 5/6

* Jg.5: Lernen in heterogenen Gruppen (Unterricht im Klassenverband)

* Jg.6: A-B-C-Differenzierung in Mathematik und Englisch, alle anderen Fächer werden im Klassenverband unterrichtet.

* Jahrgangsteams: Eine geringe Anzahl von Lehrer/-innen unterrichtet einen Jahrgang/eine Klasse; Regelmäßige Teamkonferenzen der Klassenleiter/-innen; Vergleichsarbeiten

* Klassenleiter haben in der Regel eine hohe Anzahl von Stunden in ihren Klassen (10 Wochenstunden)

* LionsQuest – Erziehungsprogramm „Erwachsen werden“

* Methodentraining, Lern- und Arbeitstechniken (individuelles Lernen, freie Texte, Lernkartei, Wochenplan, Morgenkreis u. a.)

* Ausgestaltung der Klassenräume als Verbesserung der Lern- und Lebenswelt der Schüler/-innen.

* Jg 5: Einführungswoche

* 3. Musikstunde

* Enge Kooperation mit den Grundschulen (Schulverbund):
Informationsabende für Eltern, Klassenbesuche, Gespräche zwischen abgebenden und aufnehmenden Lehrer/-innen

* Klassenfahrt Lenste/Ostsee

* Sozialtraining

Stufe 7 - 10

* Stundentafel, Schul- und Unterrichtsorganisation siehe Flyer

* regelmäßige Koordination und Kooperation der Fachlehrer/-innen

* Gemeinsamer Lehrplan differenziert nach Grund- und  Erweiterungszielen

* Offener, fächerübergreifender Unterricht

* Methodentraining, Kommunikationstechniken und Teamarbeit

* WPU - Angebote zur Bildung von Schwerpunkten nach Leistung, Neigung und Interesse

* S8 "Freie Vorhaben" / S9/10 Projektorientierter Unterricht (Programmierung, Freilandbiologie …)

* S9 Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen (Projekt- und Gruppenprüfung, Facharbeit ...)

* Besondere musisch-künstlerische Angebote in der Jahrgangsstufe 9/10; künstl.- ästhetischer Schwerpunkt: Theater – u. Musik - AG, Kunstausstellungen, Schulgestaltung

* Informations- und kommunikationstechnologische Grundbildung

* Exkursion Saalburg

Sprachenfolge

* 1. Fremdsprache: Englisch

* 2. Fremdsprachen: Französisch/Latein

* 3. Fremdsprache: Französisch/Spanisch

Abschlüsse

* Hauptschulabschluss nach Klasse 9

* erweiterter Hauptschulabschluss nach Klasse 10

* mittlerer Bildungsabschluss nach Klasse 10

* mittlerer Bildungsabschluss nach Klasse 10 mit Berechtigung zum Besuch der Fachoberschule, der Gymnasialen Oberstufe und des Beruflichen Gymnasiums (einschließlich der Besuch div. weiterführender Schulen).

* mittlerer Bildungsabschluss nach Klasse 10 mit der Versetzung nach Klasse 11

Schulbezogenes Förderkonzept

* Förderung besonderer Begabungen in Englisch und Mathematik

* Förderkurse für LSRS – Schüler/-innen

* Förderkurse in S 5/6 Mathematik und Englisch

* muttersprachlicher Unterricht in türkischer Sprache

* Deutschförderkurse für Migrantenkinder

Berufsorientierung

* Ein- bzw. zweiwöchiges Betriebspraktikum für alle Schüler/-innen der 8. und 9. Jahrgangsstufe

* im 8. und 9. Schuljahr ein- bzw. zweistündige Berufsorientierung bei der Berufsberaterin im Klassenverband, S8 "Schnuppertage" im Betrieb

* im 8. und 9. Schuljahr Besuch des Berufsinformationszentrums der Berufsberatung in Wetzlar (BIZ), Betriebserkundungen

* Berufswahlpass Kl. 8-10

Beratung

* alle 14 Tage Präsenztag der Berufsberaterin des Arbeitsamtes

* Schulpsychologischer Dienst

* Lehrkraft für Erziehungshilfe

* Sozialhilfe an der Schule

* wöchentliche Sprechstunden der Lehrer/-innen

* Elternsprechtage jeweils im Halbjahr

* Elterninformationsabende zu Sucht- und Gewaltprävention

Sportaktivitäten

* Regelmäßige Teilnahme von Schulmannschaften an Sportwettkämpfen

   (z.B. bei Jugend trainiert für Olympia)

* Sportwoche; Sportfest

* Bundesjugendspiele

* Skilehrgang in der 8. Jahrgangsstufe

Wettbewerbe

* S6 Deutsch - Vorlesewettbewerb

* S7 Englisch- Vorlesewettbewerb

* Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben

Austauschfahrten

* Schulpartnerschaften mit englischen und französischen Schulen; jährlicher Schüleraustausch in S 8-10

Schulleben

* S5 - 6: Flurfeste, Klassenfahrt nach Lenste, Faschingsfeier, „Lesenacht“, Autorenlesungen, gemeinsame Theaterbesuche

* Oktoberfest / Sponsorlauf

* Aufnahme- und Abschlussfeier, Schulfest, musikalischer Nachmittag, Tag der offenen Tür, musikalische und künstlerische Präsentationen

* Wanderwoche, Wandertage, Exkursionstage, Museumstag

* Schulbibliothek unter Mitarbeit von Eltern

* wöchentliche Verfügungsstunde, um organisatorische, soziale und pädagogische Fragen im Klassenverband zu besprechen.

* Schülerkiosk, organisiert von Schülerinnen und Schülern

* Discoabende, organisiert vom EventManagement und der SV

Öffnung der Schule

* Förderverein der Lahntalschule (schuleigene T-Shirts, Sweatshirts)

* gemeinsame Projekte mit außerschulischen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden

* Verkaufsstand der Freilandbiologie auf diversen Märkten

* Zusammenarbeit mit den Trägern der Jugendhilfe

* Enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde

* Kooperation mit Vereinen: Deutsch - Englischer - Freundeskreis, Sportvereine, Forstverwaltung, Universität Gießen u.a.

* Sozialarbeit an Schule  in Kooperation mit dem Caritas-Verband, den  Kirchengemeinden und der Gemeinde Lahnau

* Malteser Hilfsdienst

 

Die Lahntalschule versteht sich als allgemeinbildende Schule für alle Schülerinnen und Schüler ihres Einzugsbereiches. Ihnen möchten wir durch ein vielfältiges, differenziertes schulisches Angebot die bestmögliche Schulbildung bieten und damit die Laufbahnentscheidung möglichst lange offen halten.
Die im Folgenden aufgeführten Leitziele und Merkmale stellen den allgemeinen Rahmen unserer schulischen Arbeit dar. Wir wollen uns im Schulalltag an ihnen orientieren, sie immer wieder überprüfen und fortschreiben, weil nur so Schule lebendig bleibt.
Isolierte Kenntnisse, die lediglich auf den kurzfristigen (Schul-)Erfolg ausgerichtet sind, sind allein nicht zukunftsfähig. Zukunftsfähig sind demgegenüber alle die Fähigkeiten, die geeignet sind, sich den ständig wandelnden Anforderungen zu stellen, sie zu hinterfragen und selbstbewusst und selbständig mit ihnen umzugehen.
In diesem Sinne fühlen wir uns in der Lahntalschule dem Ziel verpflichtet, unseren SchülerInnen und Schülern die Entwicklung zu eigenständigen, handlungskompetenten und sozial verantwortlichen Persönlichkeiten zu ermöglichen. Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage sind damit untrennbar verbunden.
Zugleich wollen wir die intellektuellen Fähigkeiten wie logisches, analytisches, abstrahierendes, kreatives, transferorientiertes Denken und damit Urteils- und Problemlösefähigkeit fördern. Dabei legen wir Wert auf Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Konzentration, Zuverlässigkeit und Genauigkeit.
In allen Unterrichtsfächern und im gesamten schulischen Rahmen wird die Herausbildung von Wissens- und Verstehenszusammenhängen angestrebt, da erst so Menschen in die Lage versetzt werden, in selbstverantwortlichem Handeln ein Gemeinwesen demokratisch mitbestimmen zu können.
Wir pflegen daher in unserer unterrichtlichen wie außerunterricht-lichen Arbeit Formen, die den sorgsamen und verantwortungs-bewussten Umgang mit Menschen, der Umwelt und den Dingen unterstützen;
die Freiräume lassen zur Erlangung von Einsichten und Erkenntnissen, zur Herstellung neuer Zusammenhänge, zur Entfaltung von Phantasie, zur Entwicklung von Talenten; die die Möglichkeit bieten, in Gruppen zu kooperieren und sich solidarisch zu verhalten; die von einem fairen, gewaltfreien und zugleich (selbst-)kritischen Umgang miteinander geprägt sind; die die Sensibilität für Recht und Unrecht schärfen und damit dafür sorgen, dass demokratische Verhältnisse nicht in undemokratische umschlagen; die bewährte Methoden und neue Technologien sinnvoll berücksichtigen; die das Zusammenleben der Schul-gemeinde fördern; die in Zusammenarbeit mit Institutionen des Umfeldes die Schule nach außen öffnen.

Wir überprüfen unsere organisatorischen Entscheidungen, ob sie den Leitzielen nicht zuwiderlaufen. Denn wir wissen, dass diese nur dann erreicht werden können, wenn sich der unterrichtliche, der außerunterrichtliche und der organisatorische Bereich den gleichen Zielsetzungen verpflichtet fühlen.

An der Erarbeitung und Ausformulierung unserer Leitziele waren Eltern, Schüler/-innen und Lehrer/-innen beteiligt.

 

 

Schulleitung

Lahnau, den 10.11.09