Fachbereich Latein

Latein-Projekt „Pompeji“

Nachdem sich alle Lateinkurse der LTS mit der antiken Stadt Pompeji und der römischen Wandmalerei beschäftigt hatten, kam uns die Idee, unsere Schule mal ,,so auszugestalten...“ Schnell einigten wir uns auf ein römisches Vorbild. Nach dem Überwinden einiger organisatorischer Schwierigkeiten und Dank der gewohnten Hartnäckigkeit unserer Lateinlehrerin Frau Stubbe-Königer konnten wir das Projekt verwirklichen. Zum Glück konnte Frau Stubbe-Königer die Schulleitung, unseren Hausverwalter Herrn Krämer, Frau Görtz vom Förderverein der LTS und die Firma Markus Anstrich von der Idee begeistern, so dass wir nicht nur fachliche Tipps, sondern auch die notwendigen Materialien gesponsert bekamen. Nochmals vielen Dank dafür!!!!! Im letzten Schuljahr hatte der damalige Kurs S9 schon damit begonnen, Bilder mit antiken Motiven anzufertigen. Wir führten dann die Arbeiten an den Wänden in einem 3-tätigen Projekt (im September 2014) fort und sind richtig stolz auf unser Ergebnis. Nun kann man ein Stück lateinische Kultur im Flur der 2. Etage vor dem Raum 201 an der LTS bewundern. 

Lateinkurs 9 / 2014 

Theaterauftritt der Lateingruppe

Die Proben

 

Der lateinkurs der Jahrgangsstufe 7 hatte beschlossen, am Tag der offenen Tür mit Frau Stubbe-Königer ein latein-deutsches Theaterstück aufzuführen. Frau Stubbe-Königer hatte das aktuelle Stück aus dem Schulbuch inhaltlich umgeschrieben und an unseren Kurs angepasst.

Die Proben verliefen am Anfang ein wenig holprig, da wir uns erst mit dem Text vertraut machen mussten. Als sich jeder mit seiner Rolle angefreundet hatte, lief es schließlich besser. Da wir erst seit Anfang des Schuljahres Latein lernen, musste Frau Stubbe-Königer uns noch oft bei der Aussprache korrigieren. Aber je mehr wir probten, desto sicherer wurden wir und aus dem Lesen wurde ein richtiges Theaterstück.

Wir teilten uns zum Lernen des Textes in zwei Gruppen auf: Die eine übte das Stück „Semper idem- Immer das selbe“ und die andere „In schola – In der Schule“. Als beide Gruppen ihren Text konnten, haben wir endlich zusammen geübt.

Jetzt waren wir bereit für die Aufführung.

 

Text von: Laura W., Sherife E., Janka L., Leonie M., Johanna H., Denise H.

 

 

Latein Kurs des Jahrgangs 7

 

Das leiteinsch deutsche Stück ist zuerst von Frau Stubbe-Königer umgeschrieben worden. Die Aufführung hat viel Spaß gemacht, denn uns ist alles gelungen, weil wir uns gut vorbereitet haben. Trotzdem waren wir vor der Aufführung sehr nervös. Das Publikum war extrem gespannt auf unsere Aufführung, da nur wenige der Zuschauer Latein konnten. Das lateinisch-deutsche Stück war cool aufzuführen, denn das Publikum zeigte seine Begeisterung. Am Ende haben wir noch ein Abschlussfoto gemacht, damit uns das Stück für immer in Erinnerung bleibt.

 

Text von: Tobias, Elia, Janik, Lukas, Silas, Daniel, Philipp



Lahnau. den 17.01.13



Römischer Projekttag begeistert 60 Schüler der Lahntalschule Atzbach

„Dies ist der Beginn einer hoffentlich langfristigen Kooperation mit dem Förderverein Römisches Forum Waldgirmes“, bemerkte Christiane Stubbe-Königer, Lateinlehrerin der Lahntalschule (LTS) und Mit-Initiatorin des Schulprojektes, zu Beginn des ersten römischen Projekttages am 17. Juni.

Insgesamt 60 Schülerinnen und Latein-Schüler der Klassen 7 bis 9 waren angemeldet, um einiges über das Leben der Römer in Waldgirmes vor 2.000 Jahren zu erfahren. Der erste Vorsitzende des Fördervereins, Wilfried P., und die Mit-Initiatorin des Projektes, Carmen S., stimmten die Schüler mit einer kurzen Einführung zu den spektakulären Funden ein. In kleinen Gruppen probierten die Latein-Schüler anschließend aus, wie man in der Antike römisch kochte, kunstvolle Ketten, Armbänder und Schminke für die Dame herstellte, und wie die Legionäre Kettenhemden fertigten.

Matthias aus der Klasse 7 durfte sich die komplette Ausrüstung eines Legionärs überziehen. Dazu gehören eine Wolltunika, eine Subermalis (Untergewand mit Lederstreifen), ein Kettenhemd bestehend aus 13.000 Metallringen, sowie weiteres Zubehör wie der Helm und der (!) Schild. Römische Legionäre trugen diese Ausrüstung in tagelangen Fußmärschen. „Das war ganz schön schwer, ich könnte das nicht den ganzen Tag tragen“, so Matthias nach dem Experiment. Die Schüler fertigten unter fachkundiger Hilfe von zwei Legionären der „Legio I

Germanica“ aus Waldgirmes kleine Stücke Kettenhemden. Jakob und Christoph aus der 9. Klasse schafften im Team in immerhin 90 Minuten das größte Stück (10 x 15 cm) und erfuhren, dass die Römer vor 2.000 Jahren alleine mit dem Fertigen von Kettenhemden „jede Menge zu tun hatten“.

Louis und Malte, beide aus der 7. Klasse, versuchten sich dagegen in der Herstellung von Lip-Gloss, einer Perlenkette und Badesalz. Auf die Frage,

warum die beiden sich für diesen Projektteil angemeldet hatten, antwortete Louis: „Wir haben eine Wette verloren...“. Welche Wette genau, blieb ungewiss, doch Louis hat an diesem Vormittag eine sehr schöne, lange Perlenkette hinbekommen und Malte fand das Projekt

„ganz lustig“. Er möchte nun mit seinen selbstgemachten Schönheitsprodukten den Damen seiner Familie eine kleine Freude bereiten. Diese Freude teilten die Sklavinnen vor 2.000 Jahren bestimmt nicht immer, denn die wohlhabende Dame verließ nie ungeschminkt, frisiert und komplett hergerichtet ihr Schlafgemach, was erheblichen Aufwand verursachte.

AUCH die Mädchen fanden den klassenübergreifenden Projekttag sehr spannend und hoffen nun auf einen weiteren im nächsten Jahr. Unter fachkundiger Anleitung entstanden schöne, filigrane Perlenketten, ein

wohlriechendes Badesalz und ein rosafarbenes Lipgloss, welches von den meisten gleich getestet wurde.

Während sich die Schüler bei der Anmeldung für die Kettenhemden oder Schönheit im alten Rom entscheiden konnten, hatten Alle die Gelegenheit zum Römischen Kochen. Es wurde nahezu orignal Römisches gezaubert, wie gefüllte Eier, römisches Fladenbrot, Moretum und eingelegte Aprikosen. Alles nach überlieferten Rezepten des „Bocuse der

Antike“, Aspicius. Zum Schluss versammelten sich die Schüler zum gemeinsamen Essen, natürlich auch liegend nach römischem Vorbild.

Christiane Stubbe-Königer dankte den neun ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Fördervereins Römisches Forum Waldgirmes mit Worten und Rosen, bevor das Essen stilecht im Liegen eingenommen wurde, wofür die Schüler Decken und Kissen von zuhause mitgebracht

hatten.

Christiane Stubbe-Königer

Lahnau, den 24.06.11



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