Fachbereich Physik

 

Gibt mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde [Archimedes]

 

Physik ist die Mutter aller Naturwissenschaften und Grundlage aller Ingenieurswissenschaften.

Konsequentes Forschen hilft, Fortschritt, Wohlstand, Lebensstandard und Umwelt zu sichern. Vom Kühlschrank zum Auto, Radio und Fernsehen bis zum Internet, Marssonden, Laser, Röntgen... alles beruht auf Physik! Neues zu entdecken ist phantastisch! Physik führt zu tiefen Erkenntnissen, von den kleinsten zu den größten Dimensionen. Die modernen Denkweisen und Forschungsergebnisse der Physik haben die Gesellschaft in unvergleichlichem Maße geprägt. Ort und Zeit sind keine absoluten Größen, sondern vom Bezugssystem abhängig, behauptet die Relativitätstheorie. In der Elementarteilchenphysik sucht man nach den kleinsten Bestandteilen der Materie und den Kräften, die zwischen diesen Teilchen wirken. Mit Hilfe riesiger Beschleunigeranlagen hat man sehr viel über die kleinsten Strukturen herausgefunden. Durch Strukturuntersuchungen hat man herausbekommen, dass Kristalle aus Atomen, Atome aus Atomkernen und Elektronenhülle, Atomkerne aus Protonen und Neutronen, Protonen und Neutronen aus Quarks bestehen. Es stellt sich nur die Frage, ob das das Ende ist, oder ob es noch weiter geht. Radiowellen, Fernsehen, Radar, Mikrowellen, Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, Röntgen- und Gamma-Strahlung: Alles dies sind Erscheinungsformen ein und desselben Phänomens, der elektromagnetischen Welle. Nanotechnologie. Eine Tendenz in der angewandten Physik ist die immer weiter fortschreitende Miniaturisierung.

 

Beitrag des Faches Physik zum Kompetenzerwerb

 

Der beschleunigte Wandel einer von Globalisierung geprägten Welt erfordert ein dynamisches Modell des Kompetenzerwerbs, dass auf lebenslanges Lernen und die Bewältigung vielfältiger Herausforderungen im Alltags- und Berufsleben ausgerichtet ist.

Eine große Zahl von Studien- und Ausbildungsgängen setzt physikalische Kenntnisse und Fähigkeiten voraus. Der Erwerb entsprechender Kompetenzen stellt somit eine wichtige Voraussetzung für den Übergang der Schülerinnen und Schüler in das Studium und in das Berufsleben dar.

Fachbezogene, naturwissenschaftliche Kompetenzen sind:

Reflexion - Naturwissenschaftliche Sachverhalte prüfen und bewerten

Erkenntnisgewinnung - mit Methoden der Naturwissenschaften Erkenntnisse gewinnen

Kommunikation - aktiv und souverän kommunizieren

Fachwissen - mit naturwissenschaftlichem Wissen souverän umgehen

 

Lahntalschule Lahnau: Physik - Stoffverteilungsplan 2012/2013

 

Jahrgang

Stundenzahl

Pro Woche

Inhalt

Klasse 7

 

1  St.

 

Magnetismus, Wärmelehre, Optik (Teil I)

Klasse 8

2  St.

Optik (Teil II), Mechanik I (Statik)

Klasse 9

1  St.

Elektrizitätslehre (Teil I)

Klasse 10

2  St.

Elektrizitätslehre (Teil II), Mechanik II (Kinematik), Radioaktivität

 

 

Jahrgang 10 informiert sich beim Technikfestival

Am Dienstag, den 17.11.15 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 gemeinsam mit ihren Physiklehrern das Festival der Naturwissenschaften und Technik an der Werner-von-Siemens-Schule. An über zwanzig Stationen stellten sich regionale Betriebe und Institutionen wie Leica Camera, Schunk oder die technische Hochschule Mittelhessen (THM) vor und boten verschiedene Experimente, Ausstellungen und Mitmach-Stationen an. Eifrig beteiligten sich die LTS-ler und konnten bestehendes Wissen aus dem Physik- und Technikunterricht wie das Löten einer Blinkschaltung, den Aufbau und die Funktion eines Elektromotors oder die Installation logischer Schaltkreise wiederentdecken und einzelnen Berufen zuordnen. Aber auch neue physikalische Phänomene und Anwendungen weckten Neugierde auf technische Berufe. Insgesamt ein gelungener Brückenschlag zwischen Schule und Berufsleben.

Lahnau, den 20.11.15

Lahntalschüler in der Stadt der Optik unterwegs

Am Donnerstag, dem 04.07.2014, ließen sich zwei interessierte 8. Klassen der Lahntalschule mit ihren Physiklehrern durch den Optikparcours der Stadt Wetzlar begeistern. Im Rahmen des Physikunterrichtes starteten sie zu einem Tag der Optik. Morgens trafen sich Schüler und Lehrer auf dem Domplatz mit den Optikparcours-Führern. Während der Führung lernten die Schüler Spannendes und Überraschendes aus der Wunderwelt der Optik anhand von praxisnahen Beispielen. Das oktoponische Gleichgewicht bekamen die Schüler selbst zu spüren, indem sie durch eine Röhre liefen, deren Wand sich drehte. Dadurch verlor das Auge, das indirekt auch zum Gleichgewichtsempfinden beiträgt, seine Orientierung. Infolgedessen wankten die Schüler, die sich als Versuchskaninchen zur Verfügung stellten, zur Freude ihrer Mitschüler ziemlich ungelenk durch die Röhre. Ein weiteres interessantes Experiment stellte der Optikparcours-Führer anhand eines Brillanten vor, auf den ein roter und ein grüner Laserstrahl gerichtet wurde. Trafen die Laserstrahlen auf die Grenzfläche der zwei Medien (Glas und Luft), wurden sie gebrochen und komplett reflektiert. Dieses Phänomen, das man Totalreflexion nennt, ist für das einzigartige Funkeln der Brillanten verantwortlich, wurde den gespannt lauschenden Schülern erklärte. Erheiterung erzeugte auch die Schilderung, dass der unechte und wertlose Brillant schon mehrfach von unwissenden Dieben gestohlen wurde. Das interessanteste Experiment für die Schüler war wohl der Kreuzspiegel, der die Oberkörper von zwei gegenüber stehenden Personen mischte. Dadurch entstand ein Bild, das aus zwei Menschen einen machte. Das Kaleidoskop dagegen ließ mehrere Abbilder eines Schülers entstehen. Es besteht aus im Dreieck angeordneten Spiegeln; in ihm gilt das Reflexionsgesetz. Im Laufe des Vormittags sahen die Schüler noch viele weitere physikalische Phänomene im Bereich der Optik. Vielen war gar nicht bewusst, was ihre Stadt so alles zu bieten hat. Dieser praxisnahe Unterricht war eine willkommene Abwechslung zum theoretischen Unterricht in der Schule. 

Francisca Warnat (Klasse8)

Lahnau, den 23.07.14

Faszinierende Experimente begeisterten die Schüler der Lahntalschule im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt – ein Bericht von Francisca Warnat Dias

Physik im funkelnden Licht eines Brillanten

Wie in Jahren zuvor hat auch in diesem Jahr an der Lahntalschule Lahnau ein Physikprojekttag für einen ganzen Jahrgang stattgefunden. Diesmal waren die Achtklässler dran. Über 150 Schülerinnen und Schüler mit ihren Physiklehrern: Fr. Till, Hr. Hundertmark, Hr. Eisfeld, Hr. Röder, Hr. Schacht, Hr. Zeuke, haben einen Ausflug zum Optikparcours in Wetzlar gemacht. Davor wurden im Unterricht die Gesetze der Optik untersucht, jetzt war es an der Zeit das Gelernte anzuwenden. Zuerst haben wir in einer Kleingruppe aus 15 Schülerinnen und Schüler an einer Führung über das Optikparcours teilgenommen. Dort wurden uns einige Stationen genauer erklärt, zum Beispiel, warum ein Brilliant funkelt. Es wurde viel gestaunt über die zahlreichen Optischen Täuschungen, die sich im Optikparcours befinden. Vieles konnte man gleich an Ort ausprobieren und bei Bedarf bei unseren Begleitern nach einer Erklärung fragen. Man hat gesehen wo uns überall im Alltag Physik begegnet. Nach der Führung haben die Gruppen Zeit für die Rally bekommen. Hier konnte man in Ruhe über die Funktion von optischen Geräten nachdenken und die richtigen Antworten in das Arbeitsblatt eintragen. Im Ganzen war das ein sehr lernreicher Tag. Unabhängig vom regnerischen Wetter hat es richtig Spaß gemacht!

 

Von Annika Pfeiffer


Lahnau, den 20.12.12

Phaenomenta - Physik durch Experimente erleben

Hier finden Sie einen Bericht von unserer Exkursion zur Phaenomenta!

Schüler, Erich Eisfeld

Lahnau, den 24.11.11

Schüler der Lahntalschule forschen in Darmstadt

Ende Oktober 2010 haben 28 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 des Physik Erweiterungskurses der Lahntalschule einen Tag im Schülerlabor der GSI  (Gesellschaft für Schwerionenforschung) in Darmstadt verbracht.

An neun verschiedenen Versuchsstationen zum Thema Radioaktivität wurde in Kleingruppen experimentiert. Anschließend hat jede Schülerin, jeder Schüler das Gelernte präsentiert. Der Höhepunkt des Tages war unbestritten die Führung durch das Forschungszentrum.

Die Forschung der GSI umfasst ein breites Spektrum, das von Kern- und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur Tumortherapie reicht. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen mit den Ordnungszahlen 107 bis 112 und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen.

Erich Eisfeld

Lahnau, den 26.11.10

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35633 Lahnau

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