Fachbereich Physik
Phaenomenta - Physik durch Experimente erleben
Hier finden Sie einen Bericht von unserer Exkursion zur Phaenomenta!
Schüler, Erich Eisfeld
Lahnau, den 24.11.11
Schüler der Lahntalschule forschen in Darmstadt
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Ende Oktober 2010 haben 28 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 des Physik Erweiterungskurses der Lahntalschule einen Tag im Schülerlabor der GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) in Darmstadt verbracht.
An neun verschiedenen Versuchsstationen zum Thema Radioaktivität wurde in Kleingruppen experimentiert. Anschließend hat jede Schülerin, jeder Schüler das Gelernte präsentiert. Der Höhepunkt des Tages war unbestritten die Führung durch das Forschungszentrum.
Die Forschung der GSI umfasst ein breites Spektrum, das von Kern- und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur Tumortherapie reicht. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen mit den Ordnungszahlen 107 bis 112 und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen.
Erich Eisfeld
Lahnau, den 26.11.10
Gibt mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde. Archimedes
Physik ist die Mutter aller Naturwissenschaften und Grundlage aller Ingenieurswissenschaften.
Konsequentes Forschen hilft, Fortschritt, Wohlstand, Lebensstandard und Umwelt zu sichern. Vom Kühlschrank zum Auto, Radio und Fernsehen bis zum Internet, Marssonden, Laser, Röntgen... alles beruht auf Physik! Neues zu entdecken ist phantastisch!
Physik führt zu tiefen Erkenntnissen, von den kleinsten zu den größten Dimensionen.
Die modernen Denkweisen und Forschungsergebnisse der Physik haben die Gesellschaft in unvergleichlichem Maße geprägt.
Ort und Zeit sind keine absoluten Größen, sondern vom Bezugssystem abhängig, behauptet die Relativitätstheorie.
In der Elementarteilchenphysik sucht man nach den kleinsten Bestandteilen der Materie und den Kräften, die zwischen diesen Teilchen wirken. Mit Hilfe riesiger Beschleunigeranlagen hat man sehr viel über die kleinsten Strukturen herausgefunden.
Durch Strukturuntersuchungen hat man herausbekommen, dass Kristalle aus Atomen, Atome aus Atomkernen und Elektronenhülle, Atomkerne aus Protonen und Neutronen, Protonen und Neutronen aus Quarks bestehen. Es stellt sich nur die Frage, ob das das Ende ist, oder ob es noch weiter geht.
Radiowellen, Fernsehen, Radar, Mikrowellen, Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, Röntgen- und Gamma-Strahlung: Alles dies sind Erscheinungsformen ein und desselben Phänomens, der elektromagnetischen Welle.
Nanotechnologie. Eine Tendenz in der angewandten Physik ist die immer weiter fortschreitende Miniaturisierung.
Beitrag des Faches Physik zum Kompetenzerwerb
Der beschleunigte Wandel einer von Globalisierung geprägten Welt erfordert ein dynamisches Modell des Kompetenzerwerbs, dass auf lebenslanges Lernen und die Bewältigung vielfältiger Herausforderungen im Alltags- und Berufsleben ausgerichtet ist.
Eine große Zahl von Studien- und Ausbildungsgängen setzt physikalische Kenntnisse und Fähigkeiten voraus. Der Erwerb entsprechender Kompetenzen stellt somit eine wichtige Voraussetzung für den Übergang der Schülerinnen und Schüler in das Studium und in das Berufsleben dar.
Fachbezogene, naturwissenschaftliche Kompetenzen sind:
Reflexion - Naturwissenschaftliche Sachverhalte prüfen und bewerten
Erkenntnisgewinnung - mit Methoden der Naturwissenschaften Erkenntnisse gewinnen
Kommunikation - aktiv und souverän kommunizieren
Fachwissen - mit naturwissenschaftlichem Wissen souverän umgehen
Lahntalschule Lahnau: Physik - Stoffverteilungsplan 2010/2011
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Jahrgang |
Stundenzahl Pro Woche |
Inhalt |
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Klasse 7
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1 St.
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Magnetismus, Wärmelehre, Optik (Teil I) |
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Klasse 8 |
2 St. |
Optik (Teil II), Mechanik I (Statik) |
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Klasse 9 |
1 St. |
Elektrizitätslehre (Teil I) |
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Klasse 10 |
2 St. |
Elektrizitätslehre (Teil II), Mechanik II (Kinematik), Radioaktivität |
Physikprojekt: Wie groß ist ein Kubikmeter?
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 haben diese Frage experimentell beantwortet.
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Übrigens: Am Ende hat es sich herausgestellt, dass in einen Kubikmeter mehr Mädchen als Jungs hineinpassen.
Erich Eisfeld
Lahnau, den 08.11.10