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Enge Freundschaften entstehen – Austausch mit „Collège Champagne“ durch Erasmus+ Projekt

Enge Freundschaften entstehen – Austausch mit „Collège Champagne“ durch Erasmus+ Projekt

Vom 3.11. - 7.11.2025 war die LTS an ihre Partnerschule „Collège Champagne“ in Thonon-les-Bains. Kofinanziert wurde die Reise über das europäische Erasmus+ Programm und ist nun schon die 3. Austauschfahrt nach Frankreich im Rahnen dieses Konzeptes. Geleitet wurde die Fahrt, welche sich im Schwerpunkt an die höheren Klassenstufen der Integrierten Gesamtschule richtet, durch Frau Kloska und Herrn Loh. So gab bei der Ankunft ein herzliches Wiedersehen mit den Austauschpartnern und es standen direkt spannende Erkundungen und Themen auf dem vollen Programmplan.

Schule in einem fremden Land. Das war sicherlich wieder der spannendste Haupteindruck, den unsere Schülerinnen und Schüler gewannen. Durch die Workshops zum Thema „Schulsystem und Schulorganisation im Vergleich“ wurde dann noch tiefer zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden geforscht. „Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern in Frankreich ist ganz anders als bei uns“, kommentierte Lea aus der 9b den Austausch. Unsere französischen Freunde hatten die Zeit mit den deutschen Besuchern auch sehr genossen und übten fleißig an ihren deutschen Vokabeln. In den deutsch-französisch gemischten Gruppen arbeiteten die Schüler soziokulturelle Unterschiede heraus und thematisierten sowohl Rhythmisierung des Schulalltags als auch die inhaltlichen Schwerpunkte des Unterrichts in Deutschland und Frankreich.

Im Rahmen von Koordinationsspielen und anderen Gruppenaufgaben mit sportlichem Charakter galt ein besonderes Augenmerk auch dem Thema Inklusion im Schulbereich. Durch körperliche Einschränkungen im Tast- und Gleichgewichtssinn mussten gemeinsam Lösungsstrategien gefunden und umgesetzt werden.

In Thonon-les-Bains ist die Nähe zu Evian allgegenwärtig. Schon bei der Hinfahrt fuhr man durch die touristisch pittoreske Stadt am Ufer des Genfer Sees und kam an der Abfüllungsanlage der bekannten Wassermarke vorbei. Da lag es nahe, die Projekte zum Umweltschutz unter den Gesichtspunkten „Wasser als wertvolle Ressource“ sowie „Vermeidung von Abfall und Recycling am Beispiel des französischen Trinkwasserabfüllers und -vertreibers Evian“ gemeinsam weiterzuführen. Auffällig waren hier die gelben Mülltonnen für Plastik im öffentlichen Raum, die die Schüler aus Deutschland nicht kannten. Ob und wie diese von den französischen Partnern genutzt werden, war Teil der intensiven Workshops und kreativen Begegnungen. Es entstanden Interviews und Videos, die gemeinsam durch deutsche und französische Schüler geplant, umgesetzt und sich gegenseitig präsentiert wurden.

Welche Vor- und Nachteile von Plastikrecycling es in beiden Ländern gibt, diskutierten die Schüler und kamen zu interessanten Ergebnissen. Dabei wurde die allgemeine Müllproduktion in verschiedenen europäischen Ländern unter die Lupe genommen und das Pfandsystem von den Schülern intensiv reflektiert. Gerade bei diesem Thema gingen die Meinungen auseinander, da die kulturelle Praxis sehr unterschiedlich ist. Zudem wurde das Thema Nachhaltigkeit von Wasserspendern von den Teilnehmern stark in den Fokus genommen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Woche zu einem bewussteren Umgang beider Nationen mit Recycling und Nachhaltigkeit geführt hat. „So viel habe ich noch nie über Müll nachgedacht!“ fasste es Luis aus der 8a mit einem Augenzwinkern zusammen.

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